Diagnosen und Indikationen (Gründe) zur Therapie

Beispiele für Klientenanliegen bzw. Indikationen (Gründe) zur Therapie:

  • Ich stecke in meinem Leben fest, weiß nicht mehr weiter.
  • Ich habe oft das Gefühl, dass ich gar nicht richtig mein Leben lebe.
  • Ich fühle mich einsam und nicht richtig verstanden.
  • Das, was ich mir vornehme, gelingt mir nicht. Ich fühle mich so unfähig.
  • Wenn ich in den Spiegel schaue, gefalle ich mir nie.
  • Ich kann mich körperlich und/oder seelisch nicht akzeptieren, wie ich bin.
  • Ich habe das Gefühl, immer Leistung bringen zu müssen und nie genug getan zu haben.
  • Ich verspüre Schmerzen, hab körperliche Beschwerden, aber die Ärzte finden nichts.
  • Ich habe eine Erkrankung und komme damit bzw. mit den Folgen emotional nicht zurecht.
  • Ich fühle mich ganz anders, als wie mich meine Umgebung meist wahrnimmt.
  • Ich bin die meiste Zeit total müde und erschöpft, obwohl ich doch eigentlich genug Schlaf kriege.
  • Ich fühle mich schnell überfordert und habe Angst, es auch bald wirklich zu sein.
  • Ich bin regelmäßig innerlich so traurig und/oder wütend, kann es aber nicht zeigen und weiß auch gar nicht richtig warum
  • Meist habe ich das Gefühl, nur funktionieren zu müssen.
  • Ich habe keine Lust mehr für irgendwas.

 

Spezifische Diagnosen und Indikationen (diese sollten vorher ärztlich abgeklärt sein)

  • Esstörungen jeder Art (außerhalb der Lebensgefahr), wie Anorexia nervosa, Bulimia, Adipositas, starkes Übergewicht
  • somatoforme Störungen (Somatisierungsstörung, somatoforme autonome Störung, chronische Schmerzstörung)
  • Belastungsstörungen und posttraumatisches Syndrom
  • unspezifische Angststörungen
  • Dysthymia und leichte bis mittelschwere Depressionen (nicht bei akut suizidaler Gefährdung)
  • leichte bis mittlere dissoziative Störungen
  • sonstige neurotische Störungen mit körperlichen Bezügen
  • leichte bis mittlere sexuelle Funktionsstörungen (ohne organische Ursache)
  • leichte bis mittlere Persönlichkeitsstörungen
  • Identitätskonflikte, auch bzgl. des Geschlechts (Transsexualität, Transvestitismus, Intersexualität)
  • Bewältigungsprobleme, v.a. auch hinsichtlich von schweren Erkrankungen
  • Entwicklungsstörung der psychomotorischen Funktionen