Integrative Primär- Psychotherapie

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Integrative Primärtherapie (IPT)

In der Integrativen Primärtherapie lernen die Klient_innen innerhalb eines sicheren Rahmens aktuelle und unterdrückte Gefühle zuzulassen, auszudrücken und benennen zu können. Die Auslöser und Ursachen dieser Gefühle können besser erkannt bzw. gegebenenfalls auch verstanden werden. In der Folge kommen die Klient_innen ihren Stärken und Kompetenzen dadurch näher, d. h. diese werden spür-und fühlbarer und sie erfahren mehr Akzeptanz, Sicherheit und Handlungsfähigkeit für eine perspektivisch offenere persönliche Zukunft.

Die Integrative Primärtherapie ist keine Methode im üblichen definierten Sinn, sondern ein Verfahren aus unterschiedlichen Methoden mit dem Ziel, über das Fühlen sich selbst erfahren und entwickeln zu können. So unterschiedlich die Therapeuten sind, so unterschiedlich gestaltet sich die Ausübung der IPT.

Stichworte zur IPT:

klient_innenzentriert: das aktuelle Klient_innenanliegen steht im Zentrum der Sitzung

integrativ: es wird auf verschiedene Therapieansätze zurückgegriffen, um sich Gefühlen sicher nähern zu können

ressourceorientiert: die Verarbeitungsmöglichkeiten der Klient_innen bestimmen das Tempo und die Intensität der Therapie; Überforderung soll vermieden werden

ganzheitlich: das Menschenbild in der IPT geht von der Betrachtung des Menschen als einem Wesen mit körperlichen, emotionalen und geistigen Bedürfnissen aus, das potentiell beziehungsfähig ist.

emanzipativ: Klient_innen werden gleichberechtigt als Mensch wahrgenommen. Ihnen wird kein „Ist- oder Soll- Zustand“ zugewiesen, was ihrem eigenen Selbstverständnis zuwiderläuft.

progressiv: der natürliche Entwicklungsprozeß in den Klient_innen soll im besten Fall wahrgenommen und unterstützt werden.

primär: die jeweiligen Gefühle werden, wenn möglich, auf ihre Ursache hinführend erlebt.